• Gedenkstätte Esterwegen 1 (Foto: Frank Vincentz, Wikipedia)
  • Gedenkstätte Esterwegen 2 (Foto: Frank Vincentz, Wikipedia)

Exkursion zur Gedenkstätte Esterwegen

Gegen das Vergessen für Demokratie und Menschlichkeit
Sa
01.06.2024 10:30 Uhr
16:30 Uhr
Esterwegen
kostenfrei

Am 1. Juni 2024 (10:30-16:30 Uhr) bietet die Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland und der Synagoge Groningen eine kostenfreie Exkursion zur Gedenkstätte Esterwegen an. Anmeldungen bitte an: otto@ostfriesischelandschaft.de.

Gedenkstätte Esterwegen

Im Sommer 1933 wurde das KZ Esterwegen im Emsland als eines der ersten Konzentrationslager unter nationalsozialistischer Herrschaft eingerichtet. Das Lager war als Doppellager für 2000 politische Häftlinge konzipiert und zeitweilig nach Dachau das zweitgrößte Konzentrationslager im Deutschen Reich. Das KZ Esterwegen wurde im Sommer 1936 aufgelöst. Allerdings nutzten die Nationalsozialisten das Lager bis 1945 als Strafgefangenenlager weiter.

Nach 1945 diente Esterwegen bis Juli 1947 als Internierungs-/Gefangenenlager der britischen Besatzungsmacht. Von 1953 bis 1959 war es ein Flüchtlingsdurchgangslager; alle ehemaligen Lagergebäude wurden abgetragen. Von 1963 bis 2001 wurde auf dem Lagergelände ein Bundeswehr-Depot betrieben.

2011 richtete man auf Veranlassung des Landkreises und der Gemeinde unter Nutzung von Depotgebäuden auf dem Gelände eine Gedenkstätte als europäische Erinnerungskultur für den gesamten Komplex der 15 Emslandlager und ein Kloster ein.

Ablauf der Veranstaltung

  • Individuelle An- und Abreise
  • 10:30 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer: Gedenkstätte Esterwegen
  • 11:00-13:30 Uhr: Führung durch Ausstellung und Gelände durch Alie Noorlag
  • 13:30-14:30 Uhr: Pause
  • 14:30-15:30 Uhr: Kloster Esterwegen: Raum der Stille
  • 15:30-16:30 Uhr: Austausch beim gemeinsamen Imbiss

Die Exkursion in die Gedenkstätte Esterwegen wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union kofinanziert.

Logo Interreg@2x

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