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Kreisläufe, Krisen & Methoden. KIO auf dem GreenCultureFestival 2026 in Karlsruhe.

Tollhaus Karlsruhe | 9. und 10. Juni | eine Nachlese aus ostfriesischer Sicht

Das war ein bisschen wie Klassentreffen. Zum dritten Mal fand das GreenCultureFestival der GreenCulture-Anlaufstelle des Bundes statt. Diesmal im Tollhaus in Karlsruhe. Es war eine herrlich entspannte, kreative und inspirierende Atmosphäre. Auch wenn es ein wenig Anlass zur Wehmut gab: Die Förderung des bundeseigenen GreenCulture-Projekts läuft zum Herbst aus, und es steht noch in den Sternen, ob und wie es weitergeht. Das hat der Stimmung in Karlsruhe aber nur bedingt Abbruch getan. Denn vor allem war das das gute Gefühl, dass sich die hier in allen Sparten versammelte Kultur in Deutschland auf den Weg gemacht hat: zu mehr Nachhaltigkeit, mehr Klimaschutz, und zunehmend auch zu mehr Klimawandelanpassung. Dass das Not tut – mehr denn je -, bezweifelte hier niemand. Das betonte schon der Umweltbundesminister Carsten Schneider in seinem Grußwort.

»Beide, Umweltschutz und Kultur, werden in einer polarisierten Welt gebraucht. Sie haben die Kraft, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, Zukunftsthemen zu setzen und Menschen zusammenzubringen.«

Carsten Schneider, Bundesumweltminister 

Und – ja – das ist sicherlich nicht verwunderlich … Denn, wer das so nicht sieht, der meldet sich nicht zu einem solchen Festival an. Und natürlich war sich die hier versammelte „Community“ in ihrer „Bubble“ einig über die Notwendigkeit und in der Wertschätzung all dessen, was in den vielen Panels, Pitches und Workshops vorgestellt und diskutiert wurde. Bei aller Breite der vertretenen Kultur, fehlten deshalb sicherlich manche Größenordnungen, Dimensionen, Milieus von Kultur in Deutschland. Dazu gleich mehr. Aber unter dem Strich zeigte das Festival – auch in der Konstanz der zum wiederholten Mal Teilnehmenden -, wie sehr die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz mittlerweile selbstverständlicher Teil von Kultur sind. Ohne dass dies freilich ausreichend Anlass zum Zurücklehnen oder Nachlassen in den Bemühungen böte. Auch darin waren sich die Anwesenden einig. Überzeugungshandeln, Unbeirrbarkeit und wohlverstandener Trotz waren das verbreitete Mindset. Bei allen Rückschlägen, Frustrationsanlässen und Zugeständnissen an Kompromiss und Pragmatismus (ohne geht es ja auch nicht).

Was haben wir aus vielen guten Gesprächen und inspirierenden Beiträgen für das KIO-Projekt gelernt:

Zunächst einmal, dass die ländliche Kultur, also die Kultur auf dem Land, unterrepräsentiert war. Ist das ein allgemein gültiger Befund, steht die ländliche Kultur in ihrem Engagement also schlichtweg noch hintan? Oder war das durch die Veranstaltungskonstellation bedingt? Immerhin sitzt die GreenCulture-Anlaufstelle in Berlin und das Festival fand wie seine Vorgänger im städtischen Raum statt … Zumindest haben wir in Unterhaltungen mit Kolleginnen und Kollegen aus Hamburg, Berlin oder Karlsruhe gemerkt, dass der ländliche Raum in der Aufmerksamkeit der „Community“ in seinen spezifischen Erfordernissen (z.B. Mobilität) und Bedingungen (z.B. Ehrenamt) nicht ausreichend gesehen wird.

Das hat manches „Ach so“ und „Aha“ gegeben, wenn wir unsere Erfahrungen mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz im ländlichen Kultur-Raum gespiegelt haben. Immer mit der Botschaft: Die Kultur auf dem Land steht nicht abseits. Sie sieht ihren Auftrag und will ihren Beitrag leisten. Aber sie hat andere Herausforderungen, Motivationslagen und Spielräume. Hier haben sich denn auch zarte Kooperationen angebahnt, die wir nun weiter ausloten werden. Den grundsätzlichen Punkt, dass wir das Gros der Menschen und Kultur in Deutschland nicht links – und schon gar nicht rechts! – liegen lassen dürfen bei unseren GreenCulture-Bemühungen, haben jedenfalls nun ein paar mehr Menschen verstanden. Zeigen wir ihnen und allen anderen, was Kultur auf dem Land beitragen kann. Zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit – auf allen Ebenen und damit für eine bessere Gesellschaft und ein besseres Leben auf unserer Welt.

»Wenn Misstrauen zum Geschäftsmodell wird, kann Kultur eine wirksame Medizin zur Heilung werden.«

Jacob Sylvester Bilabel

Außerdem haben sich zwei zentrale Zukunftsthemen herauskristallisiert, die überdeutlich das Festivalprogramm geprägt haben: Kreislaufwirtschaft und Klimawandelanpassung.

Beides hat mit der Anerkenntnis zu tun, dass sich die Spielräume für die Kultur (und nicht nur für diese) in Zukunft ändern werden. Zum einen werden Ressourcen knapper. Und das betrifft insbesondere die Kultur, die als freiwillige Leistung der öffentlichen Hand, nicht mehr auf unhinterfragte finanzielle und damit materielle Unterstützung setzen kann. Sie muss mit ihren Ressourcen noch stärker als bisher haushalten. Und da bietet das Denken in Kreisläufen großes Einsparpotential. Denn, wenn wir Materialien nicht eindimensional verwenden und nach einmaliger Nutzung entsorgen, sondern so behandeln, dass wir mit ihnen nach dem ersten Zweck noch weitere Aufgaben erfüllen können, dann müssen wir nicht jedes Mal neu kaufen, sondern können weiternutzen statt wegzuschmeißen. Das setzt aber voraus, dass wir solche Prozesse von vornherein entsprechend denken und offen sind für ein neues Umgehen mit den Dingen. Hier wird sich KIO in Zukunft stärker einbringen und das Thema in Ostfriesland vorantreiben.

Zudem lässt sich nicht mehr leugnen und abwenden, dass uns der beschleunigte Klimawandel in seinen Konsequenzen treffen wird. Die Klimakrise ist real und macht sich immer stärke auch hier bei uns bemerkbar. Das betrifft sowohl die Menschen, die in unseren Kultureinrichtungen arbeiten oder diese besuchen, aber auch unsere Einrichtungen selbst, unsere Sammlungen, unsere Ausstattung, unsere Gebäude. Hitze und Starkregen sind hier zu nennen. Dagegen müssen wir uns als Kultur ganz allgemein (wie jede/r andere auch) wie auch im Hinblick auf unsere spezifischen Aufgabenbereiche (z.B. Veranstaltungen, Sammlungspflege) wappnen. Hier gibt es – genau bei der Kreislaufwirtschaft – große wie kleine Stellschrauben, die beide ihre unmittelbaren Effekte haben. Auch hierauf wird KIO ein verstärktes Augenmerk legen.

Und all das werden wir nur gemeinsam in den Griff bekommen, indem wir miteinander Lösungen entwickeln und Wege finden. Dass sich die ökologischen Fragen nicht von den sozialen trennen lassen, ist gerade der Kultur bewusst und vollkommen klar. Kultur ist zuvorderst ein sozialer Kontext. Insofern waren viele Formate und Beiträge auf dem Festival auch dem Bemühen gewidmet, Menschen zusammen zu bringen, Räume des wertschätzenden Austauschs (wieder) zu schaffen und so Chancen auf Verständigung zu bieten. Auch die maximale Form des a-sozialen, der Krieg, spielte eine Rolle auf dem Festival, widmeten sich doch einige Programmpunkte den Kriegsereignissen in der Ukraine und in Israel und damit der Frage, welche Rolle Kultur hier spielen kann und muss. Dass das alles (wie vielleicht jeder Krieg schon immer) letztlich mit knappen oder begehrten Ressourcen und zunehmend auch mit Klimawandelfolgen zu tun hat, wurde dabei – für viele irritierenderweise – ausgespart, war aber allen implizit bewusst. Die Krisen auf diesem Planeten haben immer mehrere Ebenen – Klima und schwindende Rohstoffe spielen dabei eine nicht mehr zu ignorierende Rolle, auch dort, wo vordergründig Nationalismen und andere Ideologien ins Feld geführt werden. Anlass das eine, Ursache das andere.

Hervorzuheben bei den entsprechenden Formaten, die sich auf dem Festival den sozialen Bedingungen von Zukunft und Nachhaltigkeit widmeten war die »Unterhausdebatte« des Journalistenkollektivs RiffReporter. Die Methode lehnt sich an die zivilisierte Debattenkultur des britischen Unterhauses an und ermöglicht genau das, was wir gesellschaftlich etwas aus den Augen verloren haben: wertschätzende, offene, Meinungsunterschiede anerkennende und aushaltende Diskussionen, bei denen man auch hinterher weiter in die Augen sehen kann und den/die/das Gegenüber als Menschen respektiert. KIO wird dieses Format zusammen mit den RiffReportern auch in Ostfriesland durchführen.

Zum Schluss wurde es dann doch noch einmal emotional – bei aller positiven und beeindruckenden Bilanz des Festivals und damit aller Anstrengungen von Kultur für eine nachhaltigere Welt. Jakob Sylvester Bilabel, Leiter der GreenCulture-Anlaufstelle, war sichtlich angefasst, als er sich bei allen bedankte, die sich in den vergangenen Jahren (und in Zukunft!) für die Idee von GreenCulture engagierten. Er kündigte zaghaft ein GreenCultureFestival 2027 an. Wir hoffen, dass es dazu kommt. Den das Thema ist ja nicht vom Tisch. Im Gegenteil.

“Wir wollten eure Köpfe zum Kribbeln bringen, eure Herzen wärmen und eure Hände stärken. Wir hoffen, das ist uns gelungen.”

Jacob Sylvester Bilabel

 


Abbildungen oben: Impressionen vom GreenCultureFestival 2026 im Tollhaus Karlsruhe (Fotos: Ostfriesische Landschaft).

Ostfriesisch nachhaltig!

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    Nachlese: KIO-Werkstatt. Drittes Treffen in Leer zeigt, wie kreativ die Kultur in Ostfriesland ist!

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    KIO-Umfrage: Kultur und Nachhaltigkeit in Ostfriesland. Wie sieht’s aus?

    Mit KIO fördern die Ostfriesische Landschaft und die Ostfriesland Tourismus GmbH eine nachhaltige, klimagerechte und zukunftsfähige Entwicklung von Kultur und Tourismus in der Region. KIO bietet Wissen, Vernetzung und Fördermittel. Für die zielführende Ausrichtung all unserer Maßnahmen und Angebote ist es wichtig, zu wissen, wo die Kultur und der Kulturtourismus in Ostfriesland bei Nachhaltigkeit, Klimaschutz […]

    KIO Förderung Pilsum mit Logo Seite001

    KIO-Förderung: Kultur – klimagerechter, nachhaltiger, ostfriesisch.

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  • KIO Förderung Kiekkaste mit Logo Seite001

    KIO-Förderung: Ostfriesland-Programm für klimagerechtere Kulturprojekte.

        »Eine nachhaltige und klimagerechte Kultur-Region Ostfriesland entsteht nicht durch die Ostfriesische Landschaft oder die Ostfriesland Tourismus GmbH, sondern zuallererst durch das kulturelle, touristische Angebot vor Ort. Darum fördern wir Initiative und gute Ideen.« (Die KIO-Förderidee)   Das Ostfriesland-Förderprogramm bietet Kultureinrichtungen und Kulturtätigen die Möglichkeit, innovative klimagerechte Lösungen und Angebote im Kulturbereich zu entwickeln […]

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    Nachlese: KIO-Werkstatt. Erstes Treffen in Wittmund macht Lust auf mehr.

    »Manchmal fühlt man sich ja wie Don Quichote im Kampf gegen Windmühlenflügel, wenn man die große Herausforderung Nachhaltigkeit vor sich sieht … Aber aus der einen großen Windmühle können wir viele kleine machen. Die gehen wir Stück für Stück und vor allem gemeinsam an. So nimmt der Gegenwind spürbar ab.« (Cai-Olaf Wilgeroth) Mit diesem »Bild« […]

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    „Das Meer ist nicht freundlich. Es ist nicht unser Freund. Es kann uns jederzeit verschlingen, ohne einen Moment zu zögern“ (The Sea, John Banville) Die Farbradierung „Land unter“ von Wulf Hartmann (1941–2011) zeigt eine Wurt, die sich trotzig aus einem aufgewühlten Meer erhebt. Die Perspektive von oben verstärkt die Dramatik der Szene: Weiße, schäumende Gischt […]

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    KIO-Auftakt: »Neet blot för vandaag!«

    »Neet blot för vandaag!« – »Nicht bloß für den heutigen Tag!«. Ob nun auf Hochdeutsch oder »op Platt« … so lässt sich die Idee hinter unserem KIO-Projekt zusammenfassen. Mit KIO wollen wir in Ostfriesland in Kultur und Tourismus an morgen denken und uns nachhaltig auf den Weg in Richtung Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit unserer Region machen. […]

  • Uferschnepfe matthias bergmann

    KIO zum Mitmachen: Fotos vom Klimawandel in Ostfriesland!

    Matthias Bergmann | Foto einer Uferschnepfe (Limosa limosa), aufgenommen am 22. April 2020 in der Blitzniederung zwischen Riepe und Simonswolde. »Die Uferschnepfe, plattdeutsch Greta, war früher ein Charaktervogel der Meeden und Hamriche Ostfrieslands. Mit seinem langen Schnabel stochert sie tief im weichen Boden der Feuchtwiesen, wo sie auch ihr Nest anlegt. Inzwischen ist die Uferschnepfe […]

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    KIO-Partner: Das Europahaus Aurich

    »Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatz, sondern Grundlage unserer Arbeit – inhaltlich, organisatorisch und strategisch. Gemeinsam mit unseren Partnern machen wir Bildung und Kultur erlebbar, die bleibt – und schützt.« – Gesine Agena – __________ Das Europahaus Aurich. Bildung & Kultur trifft Natur: Nachhaltigkeit erleben am Wattenmeer. Als internationale Bildungsstätte mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit […]

    The earth seen from apollo 17

    KIO-Idee: Es ist »Tag der Erde«!

    Die Idee zu einem weltweiten »Tag der Erde« kam schon 1969 auf: Der Friedens- und Umweltaktivist John McConnell schlug bei einer UNESCO-Konferenz in San Francisco vor, jedes Jahr zum Frühlingsanfang einen Tag dem Leben und der Schönheit der Erde zu widmen und den Frieden zu fördern. Die Menschen sollten an diesem Tag verstärkt darauf aufmerksam […]

    Austernfischer bei Sturmflut auf Spiekeroog Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer im November 2017 (Stephan Sprinz, Mannheim, Verwendung unter CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, Link zum Bild)

    KIO zum Mitmachen: Ihr Foto vom Klimawandel in Ostfriesland!

    Es muss ja nicht immer eine Sturmflut sein. Der Klimawandel hat viele Gesichter. Und er findet auch hier bei uns statt. Gerade ist eher zu wenig Wasser das Problem. Die langanhaltende Trockenheit setzt der Landwirtschaft zu. Umgekehrt haben vermutlich viele noch die Bilder aus dem Ahrtal 2021 vor Augen. Das Wetter wird unberechenbarer. Die altbekannten, […]

  • Erika Willers, [Blick vom Strand Hilgenriedersiel nach Norderney], 2024.

    KIO-Idee: Kultur und Klima zusammengedacht!

    Vor gar nicht langer Zeit präsentierte ein bekannter Journalist und Autor ein eindrucksvolles Werk aus seiner Feder mit faszinierenden Fotos der Küsten- und Marschenlandschaft unserer ostfriesischen Heimat. Edmund Ballhaus gelang es, die spannungsreiche Beziehung der Menschen zu ihrer wasserreichen Umwelt eindrücklich zu schildern. An dieser Lesung waren mehrere Dinge bemerkenswert: Zum einen fand sie an […]

    Ola 70228

    Bild des Monats: Mai 2025

    Die Veränderung von Landschaften durch menschliches Eingreifen, sei es durch Flurbereinigung oder Klimawandel, spiegelt sich zunehmend in künstlerischen Darstellungen wider. Künstler wie Peter Fetthauer abstrahieren natürliche Formen, um die tiefgreifenden Transformationen sichtbar zu machen, die die Landschaft und ihre kulturelle Bedeutung prägen. Projekte wie „Kultour – Innovationen für Ostfriesland (KIO)“ der Ostfriesischen Landschaft thematisieren solche […]

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    KIO-Partner: Kluge Köpfe, mutige Ideen

              [Ein Klick auf die Bilder stellt Ihnen die KIO-Partner vor.] __________ Mitstreiter gesucht! Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind nicht im Alleingang zu schaffen. Und den ‚Königsweg‘ hat auch noch niemand erfunden. Zwar ist die Richtung grundlegend klar, aber die individuellen Herausforderungen und dementsprechenden Lösungen sind zu individuell, um starre Vorgaben machen […]

    Fph bauerngarten

    KIO-Partner: Der FährPadHof in Mitling-Mark

    »Die aktuellen und absehbaren Herausforderungen für uns als Individuen wie Gesellschaft sind groß und multidimensional. Der FährPadHof ist der Ort, an dem wir neue Ideen für ein zukunftsfähiges Leben auf dem Lande erproben wollen: Menschlich zugewandt und füreinander verantwortlich, ökologisch wegweisend und nachhaltig, kulturell inspiriert und bereichernd, ökonomisch tragfähig. Und das in jedem Alter.« – […]

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    KIO-Projekt: »Nachhaltigkeit ist ein Teamsport!«

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    KIO-Projekt: »Nachhaltigkeits-Booster« für die Kultur

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    »Kultur und Klimaschutz gehen Hand in Hand: Beide verlangen nach einem bewussten Wandel im Denken und Tun. Indem wir unsere kulturelle Identität mit dem Streben nach ökologischer Verantwortung verknüpfen, schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Welt, in der Mensch und Natur in Einklang leben können.« – Norbert Knitsch – __________ Das TAG-Theater Rhauderfehn ist […]

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    »Der Umgang mit unserer wunderschönen Natur hier in Ostfriesland ist für uns alle entscheidend, weil gerade sie doch die Grundlage für unsere kreative Identität und Tradition bildet … Das Theater Lazarett soll deshalb ein Ort werden, den auch zukünftige Generationen noch gerne besuchen wollen und können. Daher haben wir es uns zum Ziel gesetzt alle […]

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    KIO-Partner: Das Museum Leben am Meer in Esens

    »Kultur und Klimaschutz haben mehr gemeinsam, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Beide Themen sind eng mit der Lebensweise und den Werten einer Gesellschaft verbunden. Kultur definiert, wer wir sind, wie wir handeln und was uns wichtig ist. Sowohl Kultur als auch Klimaschutz erfordern ein Umdenken und Handeln auf individueller und gesellschaftlicher Ebene. Indem […]

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    Bild des Monats: April 2025

    „Wenn wir’s nicht tun für uns, so doch für unsere Kinder!“ (Hauke Haien in ‚Der Schimmelreiter‘ von Theodor Storm). Mit ihrem Farbholzschnitt „Ostfriesland – Land am Meer“ hat Ida Oelke 2009 ein Werk geschaffen, das die Vielseitigkeit und den Wandel der ostfriesischen Landschaft auf einzigartige Weise einfängt. Das ungewöhnliche Format von 27 x 119 cm, […]

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    KIO – KulTour-Innovationen für Ostfriesland

    Was kann Kultur für Nachhaltigkeit und Klimaschutz tun …? Eine ganze Menge! Mit »KIO«. Mit KIO gestalten die Ostfriesische Landschaft und die Ostfriesland Tourismus GmbH aktiv den Wandel in Kultur und Tourismus. Durch inhaltliche Impulse und praktische Hilfestellung begleiten wir Ostfrieslands Kultureinrichtungen und Tourismusorganisationen auf ihrem Weg in eine klimagerechtere, nachhaltigere oder digitalere Zukunft. Das Projekt […]

    "Ostfrieslandkarte" Almuth Baumfalk 1990, Tempera-Malerei und Siebdruck auf Nesselstoff, ca. 200 x 200 cm

    Bild des Monats: November 2024

    „Jede Landschaft ist ein Zustand des Geistes.“ (Henri Frederic Amiel) Almuth Baumfalk fertigte die großformatige Grafik „Ostfrieslandkarte“ im Jahre 1990 als Kritik an Fleischkonsum und Massentierhaltung an. 1990 lag der Fleischkonsum in der Bundesrepublik Deutschland bei etwa 63,9 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Der Verzehr war stark von Schweinefleisch dominiert, gefolgt von Geflügel und Rindfleisch. […]

    "Kulturlandschaft", Dieter Zirkel 1981 (Foto: Ostfriesische Landschaft)

    Bild des Monats: Mai 2024

    Im Jahr 1981 entstand Dieter Zirkels (*1941) Siebdruck „Kulturlandschaft“, eine eindringliche Synthese aus apokalyptischen Bildmotiven und subtiler Doppeldeutigkeit. In jener Phase, als die sowjetische Intervention in Afghanistan (1979), das Scheitern der SALT-II-Verhandlungen und der Amtsantritt Ronald Reagans (1981) die Rüstungsspirale zwischen Ost und West erneut anheizten, spiegeln Zirkels düstere Kompositionen die kollektive Furcht vor atomarer […]